Blogs, Blogger, Gehirnblockade?

Nun gibt es sie endlich: Die Blogger-Regeln – geschrieben von Carsten.

Ich habe mich schon vor einiger Zeit gefragt was ich hier eigentlich mache. Schreibe ich eine Website, bei der ich zufälligerweise eine Blogsoftware benutze? Schreibe ich etwa ein Online-Tagebuch? Bin ich etwa einer dieser Blogger? Anfangs war das mit dem Tagebuchschreiben oder “bloggen” noch sehr spaßig, aber mit der Zeit nahm das Ganze eine Form an, die ich so nicht mehr vertreten kann. Mein Online-Tagebuch soll in erster Linie Spaß machen, andere informieren oder mich ein wenig abreagieren wenn ich mal schlecht drauf bin. Aber in der letzten Zeit wird mir immer mehr klar, dass ich nicht zu den “Bloggern” zählen möchte, so wie sie sich im www präsentieren oder darstellen. Ist Spaß momentan ausverkauft? Eine gewisse Portion Eigenhumor soll manchmal helfen hab ich mir sagen lassen. Muss man anderen auf die Finger hauen, wenn man mal nicht die Meinung der anderen teilen kann? Eigene Meinung ist auch was Tolles – wenn sie von anderen akzeptiert wird. Ich verachte Personen, die einem ihre Meinung aufdrängen wollen oder einem gleich die Faust zeigen wenn man ihre Meinung nicht teilt oder sich nicht umstimmen lässt. Nein, ich fühle mich nicht mehr als Blogger…und ich will auch keiner mehr sein. Mal schauen was nun aus der Seite hier wird. Ein Online-Tagebuch? Eine hundgewöhnliche Website? Ist mir alles Recht – bloß kein Weblog mehr. Guten Abend!

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