Brand in Burbach: Es war wohl Brandstiftung

Wie sr-online nun berichtete handelte es sich bei dem Großbrand in Saarbrücken Burbach sehr warscheinlich um Brandstiftung. Nach Einsatz eines ausgebildeten Spürhundes lägen nun erste Erkenntnisse vor, die den Verdacht auf ein Verbrechen erhärten. “Technische Brandursachen” könnten “nahezu ausgeschlossen werden”.

Nun bittet die Polizei um Mithilfe:

“Letzte Klarheit soll in den nächsten Tagen geschaffen werden: Die Ermittlungen im Weyerbachtal dauern noch bis zum kommenden Donnerstag an. Der genaue Sachschaden könne zurzeit noch nicht beziffert werden – wahrscheinlich aber gehe es um einen Schaden in Millionenhöhe.

Die Kriminalpolizei bittet Personen, die sachdienliche Angaben machen können, sich mit dem Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion (Fon: 0681 / 962 – 2933) in Verbindung zu setzen.

Bei dem Großbrand im Burbacher Weyerbachtal war eine Lagerhalle mit rund 1000 Tonnen Naturkautschuk abgebrannt. Den Schaden schätzt man auf mehrere Millionen Euro. Zwei Feuerwachen der Berufsfeuerwehr und neun Löschbezirke der freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken kämpften ca. 8 Stunden gegen die Flammen.  Die Agenturen berichten von rund 300 Einsatzkräften, die Feuerwehr Saarbrücken sogar von 500. 75 Fahrzeuge, 37.000 Liter Schaumlöschmittel, 18 Feuerlöschpumpen, und 250 Atemschutzgeräte waren nötig, um den Brand in den Griff zu bekommen.
Die Stadt Saarbrücken spendete der Feuerwehr 150 000 Euro. Bei dem Brand sind jede Menge Ausrüstungsgegenstände zu Bruch gegangen, Schläuche sind gerissen und Schutzkleidung wurde zerstört (via 20 Cent).

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