Microsoft geht gegen den Kopierschutz von Sony/BMG vor

In meinem Ärger über die Koperschutzscheisse von Sony bin ich mal wieder unterwegs um mich ein wenig schlauer zu machen was das Thema angeht und bin bei heise auf folgenden Artikel gestoßen:

Microsoft will anscheinend seiner Sicherheitssoftware beibringen, Teile des Sony XCP-Kopierschutzes zu entfernen.

Per Updates respektive Signaturaktualisierung soll die erst kürzlich in Windows Defender umbenannte AntiSpyware sowie das Malicious Software Removal Tool demnächst lernen, wie sie die Rootkit-Teile des XCP-Kopierschutzes entfernen können. Offenbar sieht Microsoft eine zu große Gefahr in der Sony/BMG-Software und befürchtet, dass sich Viren oder Trojaner dahinter verbergen könnten. Einen ersten Trojaner, der dies tut, haben die Antivirenexperten von Bitdefender bereits ausgemacht. Sowohl Bitdefender als auch diverse andere Antivirenprodukte wurden deshalb von den Herstellern um eine heuristische Erkennung ergänzt, die derartige Schädlinge beseitigen soll.

Sony bläst seit der Vorstellung des Kopierschutzes starker Gegenwind von Verbraucherschützern und Konsumenten ins Gesicht – so stark, dass sich das Unternehmen genötigt sah, die Einführungspläne zunächst auszusetzen. Die Variante für Mac OS X, realisiert mit Sunncomms MediaMax, ist hiervon nicht betroffen; für diese Plattform steht die Einführung nach wie vor auf dem Plan.

Tja – bei meinem gestrigen Einkaufsbummel durch die City sind mit 3 CDs ins Auge gefallen, die ich mir gerne gekauft hätte – aber leider hieß das Label “Sony”. Der Konzern bekommt von mir jedenfalls keinen Pfennig mehr. Da bin ich so konsequent. Ich hoffe nur, dass die Bevölkerung auch so handelt.

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