Der Urtyp des Rockstars: Schon die Griechen tranken sich ins Koma

Ich bin ja immer auf der Suche nach Vorurteilen im Internet und bin nun auf ein sehr amüsantes Thema gestoßen: Rockmusik und Drogen gehören scheinbar zwangsläufig zusammen. Den Sex haben sie da anscheinend vergessen wink Aber egal…

Der Text ist voll von Vorurteilen und Missverständnissen. So zum Beispiel ein Zitat:

Das beeindruckte die Szene jedoch wenig, im Gegenteil: Gleichzeitig wurde eine härtere Version des Rock, der Heavy Metall, populär, und mit ihm noch ausschweifendere (Drogen-)Exzesse. Die lange Liste der Rockleichen ließe sich allein deshalb über die 70er- und 80er-Jahre hinweg fortschreiben; es gibt wenige Bands, die keine Probleme mit Drogen hatten. Beispielhaft sei nur der österreichisches Popsänger Falco erwähnt, dessen große Zeit die frühen 80er-Jahre waren und der gerne mit dem Satz zitiert wird: “Wer sich an die 80er-Jahre erinnern kann, der hat sie nicht erlebt.” Bekanntestes Drogenopfer der 90er-Jahre ist Kurt Cobain, der zwar nicht an seiner Sucht, sondern durch eigene Hand starb. Das Heroin darf aber als sein enger Wegbegleiter dahin gelten.

Das mag ja auch gut zutreffen, aber es ist wenig sinnvoll, Drogenexzesse auf eine “Musik-Kultur” zu schieben.  Es sollte uns allen klar sein, dass auch in anderen Gesellschaftsschichten der Drogenmissbrauch großgeschrieben ist. Wenn sich nun ein Volksmusik-Liebhaber zu seinen Herztabletten und dem Klosterfrau Melissengeist noch zusätzlich eine Tüte reinzieht, dann wird nicht aufgeschrien. Wann hört diese Klischeereiterei endlich mal auf – gut, es wird nie ganz aufhören, aber man kann es doch mal ein wenig von einer bestimmten Gesellschaftsschicht weglenken.

Ich bin auch eine ziemliche Rockdiva, aber eher die “Sex, Macs & Rock’n Roll” Generation cool smirk

Aber wo ich gerade davon rede: Ich wäre froh, ich hätte meine ganzen Instrumente und CDs schon in der neuen Wohnung untergebracht…

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