Gefälschte E-Mails vermelden Beben-Tote

Da trifft einen doch der Schlag – so ging es zumindest mir als ich den Artikel bei ZDF gelesen habe:

Die britische Polizei hat einen Mann festgenommen, der Angehörigen von in Südasien vermissten Briten gefälschte E-Mails über deren Tod geschickt haben soll. Der 40-Jährige habe von der Internetseite des Fernsehsenders Sky News Adressen von Menschen kopiert, die nach Informationen über Freunde oder Verwandte nach der Flutkatastrophe gesucht hätten, teilte die Polizei mit.

Die Mails wurden vermutlich im Namen eines “Büros des Außenministeriums” in Thailand versendet.

“Die britische Regierung würde die Nachricht über den Tod eines geliebten Menschen nicht per E-Mail bekannt geben”, erklärte die Polizei. “Jeder, der eine solche E-Mail bekommt, sollte sie mit größter Vorsicht behandeln.” Sky News sprach von einem widerlichen Verhalten. Unter den mehr als 140.000 bislang bestätigten Toten der Katastrophe vom 26. Dezember sind mindestens 40 Briten.

Wie krank kann man eigentlich sein? Das ist doch der Gipfel der Geschmacklosigkeit!

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